RAG LEADER Wartburgregion
27
Jul
2018

Förderurkunden aus Werra-Ulster-Weser Fonds übergeben

Eine Million Euro Bundesmittel fließen über den Fond in die Kaliregion. Für die 13 ausgewählten Projekte im Wartburgkreis wurden nun die Förderurkunden übergeben.

Auswahlgremium, Gäste und Projektträger aus dem Werra-Ulster-Weser Fonds 2018

An der Ulster im beschaulichen Pferdsdorf Rhön trafen sich am letzten Freitag des Julis die rund 30 Gäste, um der Übergabe beizuwohnen. „Ein gelungener Abschluss für ein gelungenes Förderprogramm“ so die Meinung von Herrn Udo Schilling, anwesend in seiner Funktion als Vorsitzender der Regionalen Aktionsgruppe LEADER Wartburgregion e.V., welche die Auswahl der Projekte traf.

Von den Insgesamt 33 Projektanträgen konnten nunmehr 13 Projektanträge, darunter sieben kommunale und sechs private für eine Förderung vorgeschlagen werden. Für das Gremium ist wichtig, „dass Projekte ausgewählt wurden, die über die Landesgrenze hinaus in der gesamten Region wirken. Denn die Verbesserung des Umweltschutzes oder die Aufwertung unserer touristischen Angebote kommt allen Menschen in der Region zu Gute“, so Schilling.

Beispielsweise soll am Veranstaltungsort nahe der Landesgrenze an der Ulster ein Fischlehrpfad errichtet werden. Auch ein Jugendkonzept zur Arbeit mit Suchtpatienten in der Region wird gefördert. Von den hiesigen Kommunen freuen sich Treffurt, Unterbreizbach, Dankmarshausen und Gerstungen über Unterstützung für ihre Projekteanträge.

Initiiert wurde der länderübergreifende Fonds auf Initiative der Bundestagsabgeordneten Michael Roth (SPD) und Christian Hirte (CDU). Auch war das Förderprogramm für das Kalirevier zunächst als einmaliges Investitionsprogramm vorgesehen. Herr Hirte freue sich jedoch sehr, „dass durch hartnäckiges Engagement auch für das kommende Jahr Bundesmittel für den Fonds bereitgestellt werden konnten.“

Für diesen Einsatz bedankten sich auch Herr Dr. Koch, Landrat des Landkreises Hersfeld Rotenburg. Auf hessischer Seite steht die Auswahl der zu fördernden Projekte noch kurz bevor. Durch die Fortführung des Fonds sehe Herr Dr. Koch aber die Möglichkeit, die kreisübergreifende Zusammenarbeit weiter auszubauen und bringt ein mögliches länderübergreifendes Regionalmanagement für das Werratal ins Spiel.

Die nicht ausgewählten Förderanträge werden durch das Regionalmanagement weiter betreut. So wurden für Projekte zum Wegebau weiterführende Gespräche mit der Kreisplanung initiiert. Zahlreiche andere Ideen passen gut in die Förderidee vom Europäischen Förderprogramm LEADER und erhalten hier eine weitere Chance. Kommende Neuigkeiten über die Fortführung des Fonds folgen bald.

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